saalto Agentur und Redaktion GmbH http://saalto.de saalto Agentur und Redaktion GmbH Fri, 03 Nov 2017 15:59:11 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8.3 Ernsthaft: Personalsuche macht keinen Spaß! http://saalto.de/ernsthaft-personalsuche-macht-keinen-spass/ http://saalto.de/ernsthaft-personalsuche-macht-keinen-spass/#respond Fri, 03 Nov 2017 15:59:11 +0000 http://saalto.de/?p=2615 Autor: Konstanze 

Fachkräftemangel, das Unwort der vergangenen Jahre. Und irgendwie habe ich auch daran gezweifelt, dass es so schwer sein kann, gute Leute zu bekommen. Aber wenn man dann selber sucht, fällt auf: Das macht wirklich keinen Spaß. Dafür sorgt aus meiner Sicht aber weniger der Mangel.

Einleitend sei gesagt: Auch abseits der IT tut man sich schwer, gut ausgebildetes Personal zu finden. Das geht der PR-Agentur und dem Bäcker und dem Frisör und somit quasi allen so. Jetzt möchte man schnell Rückschlüsse auf Studium oder Lehre ziehen, die sicher nicht überall das Gelbe vom Ei sind. Aber wenn wir es mal ganz nüchtern betrachten, krankt es schon an der Erziehung. Ja, dieses Urteil erlaube ich mir, auch als Kinderlose!

Erstens…

Man darf sich beim Verfassen einer E-Mail wirklich mehr als einen „Anbei meine Unterlagen“-Satz rausschrauben. Das tut nicht weh und könnte unter Umständen Sympathiepunkte bringen. Auch wenn die Generation nach mir (schlimm genug, dass ich so etwas sagen muss) meint, sie sei so begehrt, dass sie sich alles erlauben kann: Dem ist nicht so.

Zweitens…

Wer durch diese Durlacher Tür schreitet, der möchte ebenso etwas von uns wie wir von ihm. Wissen, was man kann? Super! Fordern, als sei man King Koks auf dem Weg auf die Malediven? Ungünstig. Einfach mal die Kirche im Dorf lassen, sei es monetärer oder freizeitlicher Gestalt. Was bringt‘s? Sympathie. Und damit auch eher einen Job.

Drittens…

Sympathiepunkte bringt auch, wenn man weiß, wem man gegenübersitzt. Ganz ohne Standesdünkel: Bei uns ist niemand nur wandelnde Kaffeekanne, also muss auch keiner so behandelt werden. Und angenommen, wir hätten hier einen Kaffeebeauftragten, dann darf er dennoch mit Respekt bedacht werden – er sichert schließlich das Überleben an langen Tagen.

Viertens…

Wasch die Haare und zieh Dir was Anständiges an, Kind! Ja, wir würden den Hosenanzug in Mausgrau auch vermeiden. Aber der Hintern darf schon bedeckt sein.

Fünftens…

Lass mich bitte aussprechen. Wirklich, ich freue mich, dass Du motiviert bist und viel mitzuteilen hast. Gerade in unserer Branche ist es von Vorteil, wenn man etwas zu sagen hat. Von Vorteil ist aber auch, wenn man weiß, wann man etwas sagt – und wann eben besser nicht. Das gilt übrigens auch in umgekehrter Richtung. Ich gelobe feierlich, Dir nicht ins Wort zu fallen.

Sechstens…

Wir sind weder eiskalt wie „Cold Steel“ noch verstaubt wie „Mrs. Doubtfire“ – wir haben nur so unsere Erfahrungen gemacht. Deswegen wissen wir – ebenfalls aus Erfahrung: Irgendwann klappt’s immer! Wir finden Dich also, weiterer Traum-Mitarbeiter! Oder Du uns.  Bewerbungen an sandra@saalto.de.

Wetten, dann macht’s richtig Spaß?

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Eigene Website trotz Facebook und Co.? http://saalto.de/eigene-website-trotz-facebook-und-co/ http://saalto.de/eigene-website-trotz-facebook-und-co/#respond Thu, 19 Oct 2017 08:41:13 +0000 http://saalto.de/?p=2611 Autor: Sarah

Es wurde schon des Öfteren prophezeit: Das Ende der Website ist nah. Trotzdem gibt es sie noch. Wir sagen ganz klar: Zum Glück! Denn auch, wenn Social-Media-Profile so tun, als seien sie ein adäquater und kostengünstiger Ersatz: Sie sind es eben nicht (immer)!

Früher einmal war die digitale Visitenkarte im Netz nur großen Unternehmen vorbehalten, heute haben dank moderner Web-Anwendungen auch kleine Betriebe die Möglichkeit, eine eigene Website anzulegen. Natürlich gibt es ganz klar Trends, wie aktuell die Landingpage, die zu neuen Formaten führen. Trotzdem sehen heute viele keinen Nutzen mehr in der eigenen Website. Facebook und Co. ermöglichen schließlich ebenso gut das Anlegen einer Profilseite im Netz, die vor allen Dingen die Kosten geringhält, oder? Warum also noch zusätzlich finanzielle Mittel ausgeben?

Ich möchte lösen: Content!

Die Antwort liegt klar auf der Hand: um die eigene Präsenz auch hinsichtlich seriöser Inhalte zu stärken. Ja, da ist er wieder, der Content. Aber wer heutzutage Informationen im Netz sucht, möchte am liebsten zielgenau mit der passenden Antwort bedient werden, die jeglicher Falschinformation entbehrt. Informationen zu verifizieren – das ist in Zeiten von Fake-News eine wichtige Aufgabe (und ganz nebenbei auch saaltos Daseinsberechtigung 😉). Daher ist es wesentlich, den eigenen Auftritt im Netz so zu gestalten, dass in Bezug auf die Glaubwürdigkeit der Inhalte erst gar keine Zweifel entstehen können. Die Frage sollte also statt „Warum Website?“ eher lauten: „Möchten wir wirklich nur auf Social-Media-Profilen erscheinen, mithilfe derer der Interessent sich Infos umständlich und langatmig aus dem Newsfeed extrahieren muss, bevor er findet, was er sucht?“

What a difference content makes.

Schauen wir uns doch die Unterschiede mal etwas genauer an: Auf Websites finden sich in der Regel alle ausführlichen Angaben, die zu einer unternehmensspezifischen Online-Präsenz gehören, wie etwa: Wer bin ich? Was biete ich an? Wie arbeite ich? Wer empfiehlt mich? Wo findet man mich?

Auf einem Social-Media-Profil sind diese Angaben zum Unternehmen kurz und knapp erklärt und die geposteten Inhalte, wie zum Beispiel bevorstehende Events, Ankündigungen, tagesaktuelles Geschehen oder gerne auch mal humoristisch aufbereiteter Content, geben gezielt Einblicke in das Unternehmen. Und ja, Eigenlob stinkt, aber: Wer ein handfestes Beispiel sehen will, kann sich dazu gerne unsere Website und Social-Media-Auftritte auf Facebook und Twitter anschauen.

Social Media muss trotzdem sein.

Eine Sache sollten wir hier ganz klar festhalten: Wir sind durchaus Freunde sozialer Netzwerke und auch fest davon überzeugt, dass Unternehmen diese bespielen sollten. Aber wir sind eben auch der Ansicht, dass man wissen sollte, wozu die Kanäle sich eignen und wozu nicht.

Euch plagen immer noch Zweifel?

Dann haben wir im Folgenden fünf Gründe, die Ihr locker auf der Plusseite für eine Website verbuchen könnt:

  • Eigene Regeln, eigenes Design: Ihr bestimmt, wie Ihr Euch von der Masse abhebt – und das sollte doch mehr sein als ein Profilbild, das der Mitbewerb nicht hat, oder?
  • Höhere Glaubwürdigkeit: Internetnutzer erwarten, das Unternehmen heutzutage eine eigene Website haben. Und sie schenken diesen Unternehmen mehr Vertrauen.
  • SEO ist wichtiger als jede Facebook-Seite, da die Auswertungsmöglichkeiten hinsichtlich Besucherzahl etc. für eine Website (z. B. mit Google Analytics) höher liegen und Ihr Euer Google-Ranking damit verbessern könnt – also rein ins Keyword-Meer!
  • Die Kontrolle über die eigene Website ermöglicht deutlich intensivere Nutzungsmöglichkeiten für das Online-Marketing als die Vorgaben in einem Social-Media-Profil. Eine Ansprache per Mail oder Newsletter sind technisch über die Website möglich.
  • Ein eigener Blog, also regelmäßige fachbezogene Artikel, die im Gegensatz zu den persönlichen Postings auf Facebook und Co. stehen, kann integriert werden – auch hier gilt der SEO-Vorteil: Google und Co. lieben „lebendige Seiten“.

Unser Wort zum Sonntag: Online-Präsenzen sollten immer an die gewünschte Zielgruppe angepasst werden. Aber unsere Erfahrung hat auch gezeigt, dass beide, also Website und Social-Media-Profil, zusammen sehr gut funktionieren und sich im Idealfall ergänzen. Egal, welche Plattform es am Ende wird, auf dem Ihr Euer Unternehmen oder auch Eure Person präsentieren möchtet: Wichtig ist die Qualität des Contents (wir sind gerne für Euch da 😉), der Euch nicht nur hilft im Ranking zu steigen, sondern auch Eure Reputation nachhaltig stärkt.

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saalto sucht: PR-Berater/in http://saalto.de/saalto-sucht-pr-beraterin/ http://saalto.de/saalto-sucht-pr-beraterin/#respond Fri, 06 Oct 2017 12:39:02 +0000 http://saalto.de/?p=2600 Wir machen Luftsprünge – aber erst dann, wenn wir Euch gefunden haben!

Und ja, wir reden da von einer Romanze, nämlich von der mit unserem neuen Team-Mitglied.

Details? Findet Ihr in unserer Stellenausschreibung.

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What?! In 82 Tagen ist Weihnachten! http://saalto.de/what-in-82-tagen-ist-weihnachten/ http://saalto.de/what-in-82-tagen-ist-weihnachten/#respond Wed, 04 Oct 2017 14:55:45 +0000 http://saalto.de/?p=2595 Autor: Konstanze 

82 Tage. Klingt total weit weg, wenn man es so ausspricht. Schließlich haben andere in weniger Zeit einmal die ganze Welt umrundet, oder? Aber die Welt ist eben nicht Weihnachten und wenn man erstmal unterwegs ist, kehrt man auch nicht mehr um, weder bei der Weltreise, noch bei den Geschenken. Nur losgehen muss man eben. Tut man das nicht, ist Weihnachten alles, nur nicht mehr weit weg. Und was wir mit unserem kleinen Schnelldurchlauf sagen möchten, ist auch logisch, oder?

4. Oktober

Gerade war Feiertag, nächste Woche ist Messe. Schon wieder keine Zeit gehabt, sich um die Präsente zu kümmern. Machen wir dann eben danach, reicht ja locker.

31. Oktober

Oh Mist, diese Buchhaltung. Und ich wollte doch noch recherchieren, was wir dieses Jahr zu Weihnachten schenken. Adventskalender ist gesetzt! Aber gut, erst das eine, dann das andere.

6. November

Wie jetzt, ausgerechnet dann, wenn das ganze Team Zeit hat, gibt es keine freien Tische mehr für die Weihnachtsfeier?! Dann muss ich mir da wohl auch noch was anderes überlegen. Gleiches gilt für den Adventskalender. Fällt aus, weil ist nicht.

20. November

Toll, mich hat die Erkältung dahingerafft. Statt über Ideen brüte ich jetzt über Viren und Bakterien. Und der Spekulatius schmeckt auch nach nichts. Total Bock auf Weihnachten, ehrlich!

29. November

Yeah, fit und voller Tatendrang. Aber jetzt muss es schnell gehen, es darf also nicht allzu individuell werden. Logo-Lanyard tut es doch auch mal. Oder doch das Mousepad?

7. Dezember

Wow, endlich alle Freigaben für das Projekt Weihnachtsgeschenke. Dann mal schnell bestellen. Oh, keiner mehr erreichbar ab 16 Uhr. Dann morgen.

18. Dezember

Heute sollten die Geschenke verschickt worden sein. Hoffentlich sind noch alle im Büro, wenn die ankommen. Wobei… vielleicht schnappt sich dann jemand anderes das Geschenk und es ist nicht ganz so peinlich, dass es gerade einmal für den Kugelschreiber gereicht hat.

Falls es doch nicht so klar ist, was wir meinen…

Wir meinen: Ihr solltet das anders machen. Und wir kennen da rein zufällig jemanden, der Euch Ideen liefern und Arbeit abnehmen kann. Wenn Ihr Euch da nicht auf Weihnachten freuen könnt, wissen wir auch nicht mehr. 😉

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Letter to my love – fast. http://saalto.de/letter-to-my-love-fast/ http://saalto.de/letter-to-my-love-fast/#respond Thu, 10 Aug 2017 13:49:21 +0000 http://saalto.de/?p=2577 Autor: Konstanze

Liebe Dienstleister,

Ihr nervt! Hat Euch das schon mal jemand gesagt? Wenn nicht: Ich bin Freund der klaren Worte. Jetzt wisst Ihr es. Was ich genau meine? Ich muss ein wenig ausholen.

Wenn man arbeiten muss, arbeitet man zumindest in meinem Beruf mit Dateien und Dokumenten, mit Informationen aus dem Netz oder dem digitalen Posteingang. Bedeutet: Ich muss ins Internet. Da ist es dem Beruf wenig zuträglich, wenn Du, liebe Deutsche Telekom, uns zwei Tage das Netz kappst. Denn das bedeutet: Man kommt an gar nichts mehr. Gar nichts im Sinne von gar nichts. Spitzending. Und wenn dann Deine Helferlein drei Tage später auf die Idee kommen, via Facebook auf eine Beschwerde zu reagieren, wenn das Problem – endlich – behoben ist, dann möchte ich im Viereck springen. Mach‘ ich sogar manchmal.

Und wenn man dann noch mobil arbeitet, also tatsächlich nicht an den Schreibtisch gekettet, sondern wirklich unterwegs – und da geht das freie ICE-WLAN, ist man eigentlich begeistert. Also, theoretisch und angenommen, man kommt in den Genuss. Weil so eine Deutsche Bahn kann ja einfach wegfahren, obwohl man pünktlich am Anschlusszug war. Und dann steigt man in einen IC, verliert das Recht auf WLAN, auf Arbeit und ehrlich gesagt auch Lebenszeit.

Ihr nervt mich. Denn Ihr seid so unglaublich 2000late. Und ein wenig versnobt. Und so wenig bemüht. Und dennoch so unumgänglich. Und weil Ihr mich nervt, nervt Ihr mich auch.

Muss doch nicht sein, macht’s einfach besser. Das nächste Mal zumindest.

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Du bist, wie Dein Schreibtisch ist http://saalto.de/du-bist-wie-dein-schreibtisch-ist/ http://saalto.de/du-bist-wie-dein-schreibtisch-ist/#respond Mon, 10 Jul 2017 10:01:16 +0000 http://saalto.de/?p=2572 Autor: Violetta

Wer kennt es nicht – Futterschubladen, verwelkte Blumen, die einst den Arbeitsplatz verschönern sollten, das totale Zettelchaos oder solch eine penible Ordnung, dass ein Kuli, der nicht an seinem Platz liegt, zu nervösem Augenzucken führt. Wir alle verbringen den Großteil unseres Tages an unserem Schreibtisch und prägen ihn dementsprechend so, wie er unserem Wesen entspricht. Tatsächlich sagt der Schreibtisch mehr über die Person, die daran sitzt, aus, als manch einem lieb ist. Auch wir haben uns heute unsere jeweiligen Arbeitsplätze genauer angesehen und dabei vier gängige Schreibtischtypen festhalten können. Na, wer erkennt sich hier wieder?

Der Minimalist

Der Minimalist hat einen ausgeprägten Hang zum Entsorgen und versucht so gut wie möglich auf jegliches Chichi zu verzichten. Nichts wird ausgedruckt oder auf dem Tisch liegengelassen, sondern sofort penibel in einem dementsprechend beschrifteten Ordner abgeheftet, der aber auch direkt im Regal verschwindet. Auf diesem Schreibtisch findet man nur einen Laptop, maximal noch einen Kaffeebecher. Kühl und distanziert? Nicht doch, nur ordentlich, um den Arbeitstag mit Stil zu meistern.

Der Hamster

Der Arbeitsplatz des Hamsters befindet sich stets kurz davor, unter der Last diverser Zettel, Bücher oder Arbeitsmappen zusammenzubrechen. Der Hamster möchte gerne alles an seinem Arbeitsplatz haben, der übrigens vor lauter Gedöns nicht einmal ansatzweise zu sehen ist: Speisen, Getränke, Notizzettel jeder Größe sowie To-Do-Listen von heute, morgen und von vor zehn Jahren. Dennoch weiß der Hamster ganz genau, wann welcher Papierschnipsel wo liegt – und hat ihn mit nur einem gezielten Griff parat. Einen Mülleimer braucht er nicht und wenn doch, dann ist dort höchstens eine leere Packung der Schokolade zu finden, die der Hamster normalerweise gut behütet in seiner Schreibtischschublade bunkert. Nur für alle Fälle!

Der Nerd

Egal welches Projekt gerade ansteht – der Nerd ist stets mit der neuesten Technologie und Hardware ausgestattet, die er unbedingt benötigt, um seine Aufgaben noch smarter zu erledigen als bisher. Jedes Tool ist Hightech, jeder der vier Monitore auf dem Tisch unablässig. Der Nerd fühlt sich bei heruntergelassenen Jalousien und umgeben von Routern, Kabelsalat und Boxen am wohlsten. Er bevorzugt es, im Stillen zu arbeiten und spricht nur, um sich über die schlechte WLAN-Verbindung zu beschweren. Natürlich nicht, ohne mit Buzzwords um sich zu werfen, die sowieso keiner versteht.

Die Nestbauerin

Sie bringt ihre komplette Familie, ach, gleich ihr Wohnzimmer mit ins Büro. Ob in Form von Fotos, Briefen, Kinderzeichnungen, Ansichtskarten oder der eigenen Lieblingstasse, die an Zuhause erinnert. Wer diesen Schreibtisch besucht, kommt nicht umhin, mit unterhaltsamen Anekdoten aus dem Familienleben bereichert zu werden: Strandurlaub, damals noch zu zweit, Weihnachten oder der Familienausflug letztes Jahr in den Zoo. Nein, wie schnell doch die Zeit vergeht! Die Nestbauerin hat es gerne gemütlich und fühlt sich an ihrem Arbeitsplatz wohl. Und weil das nicht nur ihr so geht, sondern dem gesamten Team, ist dieser Schreibtisch ein gern gesehener Treffpunkt für eine kleine Kaffeepause zwischendurch – getarnt als dringend erforderliches Business-Meeting.

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„Bin in drei Stunden da!“: saalto hat ’ne Fernbeziehung http://saalto.de/bin-in-drei-stunden-da-saalto-hat-ne-fernbeziehung/ http://saalto.de/bin-in-drei-stunden-da-saalto-hat-ne-fernbeziehung/#respond Wed, 28 Jun 2017 08:13:52 +0000 http://saalto.de/?p=2567 Autor: Konstanze

Mitleidige Blicke, als hätte man eben die Scheidungsunterlagen unterschrieben: „Und, wie geht’s Dir so?“, war wohl eine der häufigsten Fragen derjenigen, die mitbekamen, dass Sandra einen Ortswechsel nach Düsseldorf anstrebte. Wider Erwarten habe ich überlebt, Kollegen. Und führe endlich mal wieder eine Fernbeziehung, die wirklich gut funktioniert.

Sind wir mal ehrlich: Keiner muss bei uns festgetackert am Schreibtisch sitzen, um seinen Job zu machen. Das stationäre Büro ist zwar gut, weil man Kollegen hat, die einen umgeben, aber eigentlich kann ich genauso gut im ICE in Begleitung Wildfremder meiner Arbeit nachgehen. Denn, und das ist ganz wichtig, die Deutsche Bahn hat in den ICEs jetzt WLAN. Und das funktioniert tatsächlich. Den Beweis erbringe ich übrigens gerade, während ich nach Düsseldorf zu Sandra fahre. Naja, noch stehe, denn neben den üblichen Störungen am Triebfahrzeug biete ich heute auch noch einen Notarzteinsatz an der Strecke, der einige Minuten und eine Umleitung kosten wird. Aber sonst…

Laptop, Smartphone – damit habe ich das Büro immer bei mir. Diejenigen, die unken, dass man auf keinen Fall so konzentriert arbeitet wie im Office oder man sich sicher ständig Pausen nimmt und nur vor sich hinträumt, dem sei gesagt: Wer keinen Bock hat, der hat keinen Bock, völlig egal, ob am Schreibtisch, im Zug oder am Strand. Und diese Leute hat man bestenfalls schon in der Probezeit enttarnt und entweder Konsequenzen gezogen, oder es so hingenommen, oder?

Also: Das rein Berufliche ist zumindest keine große Herausforderung. Und auch das Persönliche, das Sandra und mich immer verbunden hat, wie jeder weiß, überlebt Distanzen. Ja, der Austausch ist ein anderer. Wo wir früher per Schnaufen, Quieken oder Grunzen über die Tische hinweg kommuniziert haben, muss heute Skype herhalten. Damit sind natürlich Zwischentöne kaum wahrnehmbar, man erkennt nicht, wann jemand wirklich gar keine Zeit für einen schnellen Chat hat, wann jemand gerade am Telefon ist, wenn jemand von einer Idee gar nicht begeistert, total angetan oder einfach mies gelaunt ist (Letzteres kommt selbstverständlich nie vor. Nie!). Und manchmal sagt man dann auch den ganzen Tag nichts außer „Guten Morgen“ und „Bis später oder morgen, wir hören uns ja auf jeden Fall“.

Das fällt auf – und es ist dann an einem selbst, einfach mal den Hörer in die Hand zu nehmen und zu telefonieren wie in der guten alten Zeit, aller Digitalisierung zum Trotz. Nicht umsonst nenne ich unseren aktuellen Status „Fernbeziehung mal anders“, denn es ist schon sehr ähnlich: Ich darf mich nicht aufs Wochenende oder einen festen Termin verlassen, an dem der Himmel dann schon wie von selbst voller Geigen hängt. Ich muss eben auch was dafür tun, wenn ich den wie auch immer definierten Partner eine, zwei, drei Wochen nicht sehen kann. Für mein Empfinden bekommen wir das gut hin. Wo wir früher unterschiedlich waren, sind wir es noch heute. Wo wir uns einig waren, sind wir uns bis heute einig. Wo wir gemeinsam in Lachen ausgebrochen sind, tun wir das genauso heute.

Ziemlich romantisch, oder?

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#Covfefe http://saalto.de/covfefe/ http://saalto.de/covfefe/#respond Tue, 06 Jun 2017 10:07:01 +0000 http://saalto.de/?p=2558 Autor: Konstanze

Achtung, überraschende Nachricht: Kommunikation ist wichtig. Auch, wenn es sich scheinbar noch nicht überall herumgesprochen hat, schadet es dabei auch nicht, ab und zu sein Hirn zu bemühen. Wer dazu nicht in der Lage ist, für den ist vielleicht doch der „Schweigefuchs“ die bessere Option.

Wird man nur empfindlicher oder stellen sich ausgerechnet die „mächtigsten Menschen der Welt“ in Ausdruck und Meinung immer häufiger bloß? „Der gestrige Abend hat gezeigt, dass wir uns nicht mehr auf alle verlassen können“, sagt da Frau Merkel und hat zwar in Teilen Recht, doch der Kern der Botschaft gilt eben auch nicht erst seit gestern. Der andere twittert wie wild irgendwelche Beleidigungen oder Geheimbotschaften, die mit großer Wahrscheinlichkeit wohl eher Tippfehler denn wirkliche Nachricht sind – und lässt seinen Sprecher mit Schweißperlen auf der Stirn und die Welt mit Fragezeichen auf eben dieser zurück. Wiederum der nächste verunglimpft einfach direkt und ohne kommunikative Umwege eine ganze Nation, indem er sie durch die Bank weg zu Nazis erklärt.

Ja sag mal, spinn‘ ich?

Was soll denn das bitte? Ist da nicht mal einer durch eine Kommunikationsberatung gegangen? Das Schlimme ist doch: Sind sie alle. Hilft nur nicht, wenn es darum geht, die Massen zu bewegen. #Covfefe ist inzwischen ein fast so geflügeltes Wort wie „Danke, Merkel!“ – und die, die scheinbar so danebengegriffen haben, haben die gesamte Aufmerksamkeit auf ihrer Seite. Statt des Sendens klarer Botschaften mit Sinn und Verstand werden Ängste bedient, Schuldige gesucht, Allgemeinplätze als Opium fürs Volk eingesetzt – funktioniert einfach besser, also wird es so gemacht.

Ein frommer Wunsch

Ich wünsche mir Menschen, die wirklich etwas sagen, dabei denken und zum Denken anregen. Menschen, die nicht nur Quote möchten, sondern für Ziele auf Verständnis setzen. Menschen, die Meinungen vertreten, dabei aber auch andere Ansichten zumindest tolerieren, wenn nicht akzeptieren. Und wenn das alles nicht möglich ist, dann wünsche ich mir, dass wir alle einfach mal den Mund halten und erst dann wieder sprechen, wenn wir in der Lage sind, die Synapsen mit der Zunge zu verbinden.

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Fünf Sätze, die man sich als Dienstleister schenken kann. http://saalto.de/fuenf-saetze-die-man-sich-als-dienstleister-schenken-kann/ http://saalto.de/fuenf-saetze-die-man-sich-als-dienstleister-schenken-kann/#respond Tue, 02 May 2017 15:50:54 +0000 http://saalto.de/?p=2536 Autor: Konstanze

Dienstleister neigen ja ab und zu dazu, Kunden den schwarzen Peter zuzuschieben, wenn etwas nicht ganz so läuft wie erwartet. Wir haben uns mal in die Kundenrolle versetzt – und festgestellt, dass man sich als Dienstleister ein paar Sätze wirklich schenken kann. Hier unsere Top 5!

1. „Das geht so nicht.“
Natürlich geht das so, schließlich wollen wir das so. Und wenn es so wirklich nicht geht, dann verkauf‘ es uns bitte anders. Wie wäre: „Ich würde empfehlen, stattdessen Weg x einzuschlagen.“ Das ist zumindest das, was wir unter Beratung verstehen, Alternativen aufzeigen…

2. „Ganz schwierig!“ (Variation: „Das ist wirklich noch nie passiert.“)
Möchten wir eigentlich gar nicht wissen. Uns interessiert das Ergebnis. Halte uns auf dem Laufenden, aber bereite uns keine Sorgen. Sowas kann nur ein Kunde sagen? Stimmt nicht, wir als Dienstleister sehen es genauso. Schließlich sind wir dafür da, Probleme zu lösen, nicht, um welche zu verursachen.

3. „Das dauert noch.“
Warum, hatten wir nicht eine Deadline vereinbart? Oder war die doch zu wage? Dann holen wir das nach: Bitte morgen, okay, übermorgen. Oder, sagen wir so: Wer einen Auftrag erteilt, wünscht sich Ergebnisse in einem angemessenen Zeitrahmen. Das nicht alles „schnell, schnell“ geht, einverstanden. Aber zumindest ein regelmäßiger Zwischenstand und ein wenig Gespür für Dringlichkeiten dürfen erwartet werden.

4. „Wir sind jetzt schon zwei Stunden über der vereinbarten Zeit.“
Aha. Das ist etwas, womit wir wirklich umgehen können: mehr Arbeit, mehr Budget. Aber es wäre nett, wenn wir vorher informiert würden, wenn absehbar ist, dass die veranschlagte Arbeitszeit nicht ausreicht. Dann kann man sich anpassen und ggf. eigene Mittel einbringen. Nur fair, oder?

5. „Ach so, wenn Du meinst.“
Moment, kurz innehalten. Ja, das meine ich so. Viel interessanter ist aber die Frage: Was meinst Du denn? Könntest Du es nicht eventuell besser wissen, wo es doch um Dein Fachgebiet geht? Hilf mir, lass‘ mich nicht alles selbst meinen!

Erwischt? 🙂

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Ich sag‘ mal „Tschüss, bis bald!“ http://saalto.de/ich-sag-mal-tschuess-bis-bald/ http://saalto.de/ich-sag-mal-tschuess-bis-bald/#respond Tue, 11 Apr 2017 09:39:01 +0000 http://saalto.de/?p=2529 Autor: Jana

In einigen Tagen tausche ich wieder Schreibtisch gegen Wickelkommode, Tastatur gegen Babyfläschchen und einigermaßen geruhsame Nächte gegen Unterhaltungsprogramm bis in die frühen Morgenstunden. Das Leben ist eine einzige Aneinanderreihung von Veränderungen. Und wisst Ihr was? Das ist auch gut so. Ohne Veränderung kein Weiterkommen. Außerdem soll es ja immer schön spannend und abwechslungsreich bleiben. Und das war es die vergangenen 15 Monate mit den saalto-Mädels allemal, ganz abgesehen vom wachsenden Babybauch in den letzten Wochen.

Zwischen Marketing-Deadlines, Anzeigenchecks, Pressetexten und Kundentelefonaten mischte sich lautes und wohlwollendes Gelächter über Rundungen kanadischer Staatsmänner (über die sicher in einem anderen Blogbeitrag aus rein öffentlichkeitswirksamen Gründen noch näher eingegangen wird) sowie unterhaltsame Mittagspausen mit Gesprächen über das realitätsnahe oder doch so -ferne Fernseh-Abendprogramm.

So flog das letzte Jahr bei saalto vorbei wie im Flug. Und jetzt bin ich schon wieder am nächsten Flughafen angekommen. Unglaublich, wie schnell das Leben an uns vorbeisaust. Bei aller Schnelligkeit, wir wissen es zu genießen! Mediapläne, Marketing-Strategien, Social-Media-Konzepte – das ist unsere Genusswelt. Und wenn dann noch ein Text zu Neuseeland oder einer anderen Destination hereinflattert, wird der Genuss noch größer. Auch, wenn ich rückblickend sagen muss: Sie büßen doch ein wenig an Schönheit ein, wenn ich an 15 Monate voller Texte über Router und Switches denke. In meinem Freundeskreis bin ich in Sachfragen über die neuesten WLAN-Technologien tatsächlich so etwas wie der erste Ansprechpartner geworden. Ein Hoch auf die bildende PR-Arbeit!

Und wie geht’s jetzt weiter?
Neuseeland muss warten, Router und Switches gibt es nur für den Heimgebrauch und das Gelächter teile ich erstmal nur noch mit zwei kleinen und einem großen Lieblingskollegen.

Aber nein, wartet. Hier ist die Geschichte doch noch lange nicht zu Ende. Was ist denn bitte besser als ein Happy End? Na, zwei Happy Ends natürlich!

Nicht nur in den ersten Wochen Zweisiedlerdasein steht bei den saalto-Mädels die Tür offen. Danach gibt’s monatliche Meetings, damit ich mit den PR-Damen auf gleicher Flughöhe verweilen kann. Abwechslungsreiche Projekte, neue Kunden, liebgewonnene PR-Termine – all das bleibt weiter in meinem Leben, erstmal gedanklich, dann wieder ganz real. Bei saalto klappt es also nicht nur mit der PR, sondern auch mit dem Wiedereinstieg.

Und damit zu guter Letzt: Ein Hoch aufs Wiedersehen!

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